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| Wertediskussion ... |
In der Diskussion des Papiers des Zentralkomitees der
Deutschen Katholiken zu Ehe und Familie („Zwischen Lehre und Lebenswelt Brücken
bauen“) dominieren die darin erhobenen konkreten Forderungen. Das ist
angesichts des Inhalts dieser Forderungen und ihres Kontrasts zur 2000-jährigen
Lehre und Praxis der Kirche sehr verständlich.
Wer sich mit dem Text etwas intensiver beschäftigt, wird die
eigentliche Dramatik des Papiers aber vielleicht weniger in den konkreten
Forderungen sehen (diese sind ja zumindest als Erwartung der gesellschaftlichen
Umwelt an die Kirche seit langem bekannt und haben fast den Charakter von
Stereotypen), sondern in der Art und Weise, wie sie begründet werden.
