Donnerstag, 13. November 2014

Das Glaubensbekenntnis des Herrn Peter Hintze

Er leidet nicht!
Der Bundestag hat heute über das Thema Sterbehilfe debattiert. Im Zug dieser Debatte hat Herr Peter Hintze, evangelischer Theologe und Pastor, ehemaliger Vorsitzender des Evangelischen Arbeitskreises in der CDU/CSU, ehemaliger Generalsekretär der Christlich Demokratischen Union, Vizepräsident der Christlich-Demokratischen Internationale und enger Vertrauter der Bundeskanzlerin und Parteivorsitzenden der Christlich Demokratischen Union, folgenden Satz gesprochen:
"Leiden ist immer sinnlos"
Man darf sicher davon ausgehen, dass die Christlich-Demokratische Internationale demnächst auf den Hl. Vater Franziskus I. zugehen und um die längst überfällige Anpassung des Apostolicums bitten wird. Dort wird es dann in Zukunft heißen:
"sinnlos gelitten unter Pontius Pilatus".
Man kann ja so dermaßen auf den Hund kommen ...

Kommentare:

  1. Er ist halt Mitglied zweier zweifelhafter Organisationen: Der ?DU und der Käßmannkirchen.

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  2. Pfr. Hintze hat bereits vor Jahre die PiD ein „Ja zum Leben“ genannt (Braut des Lammes: Bundestag billigt die PiD: Momente der Stille. Noch Fragen?

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  3. Muss man eigentlich Theologie studiert haben, um solch einen Dummschwätz von sich zu geben?
    Er handelt doch offensichtlich im Namen und Auftrag der "Euthanasie-Lobby" und ummäntelt das ganze mit seiner Theologie,

    Lukas 9,23: Zu allen sagte er: Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme täglich sein Kreuz auf sich und folge mir nach.

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  4. Es freut mich ja, dass Sie sich auch in der Kunst der suggestiven Bebilderung üben!! :)

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  5. Ich finde die Ansichten des Herrn Pfr. Hintze auch furchtbar, aber der Satz mit dem Leiden...ich werde das ungute Gefühl nicht los, dass vom Sinn des Leidens oft die reden, die im Moment nicht leiden und auch nicht im Ernst von sich behaupten können, diesen Zustand zu erstreben. Im Leiden kann ein Sinn liegen, das sagt sich leicht, wenn es einen nicht betrifft. Erst wenn das jemand IM LEIDEN noch sagen kann, ist es glaubhaft. Aber schafft das jeder, - wie Jesus oder etwa Heilige wie eine Anna Schäffer? Und noch mehr. schaffe ich als Angehöriger, als Freund es, einem Schwerkrankren, Leidenden zu sagen: Es wird schon einen Sinn haben, dass Gott dich so leiden lässt??? Ich glaube, das hat Pfr. Hintze an dieser Stelle vielleicht (auch) gemeint - so abschreckend ich seine Ansichten sonst auch finde...

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    1. Ob ich selbst das in jeder Form von Leiden schaffe, kann ich nur hoffen und erst dann wird es im Vollsinne authentisch - da gebe ich Ihnen völlig Recht. Dass ich es Freunden und Verwandten sagen kann, weiß ich wiederum.

      Mir ging es aber auch nicht um ein persönliches Zeugnis, sondern darum, dass man einen solche Satz christlich einfach nicht sagen kann.

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    2. Menschen versuchen doch auch ständig Leiden zu vermeiden, sofern das eben möglich ist. Oder wer verzichtet bei furchtbaren Zahnschmerzen freiwillig auf die Schmerztabletten, weil Leiden doch so schön und erstrebenswert ist?

      Ich denke das wollte Herr Hintze damit sagen. Wenn es Möglichkeiten gibt Leiden zu vermeiden, ist es sinnlos diese Möglichkeiten kathegorisch auszuschliessen, weil Leiden doch so erstrebenswert sei.

      Ich meine, natürlich darf jeder Mensch auch Leiden, wenn er das für sich persönlich als erstrebenswerten Zustand empfindet. Ich denke aber es gibt nur wenige Menschen, die es anstreben zu leiden. Insofern sollte zumindest den Menschen, die ihr Leiden vermeiden wollen nicht die Möglichkeit dazu genommen werden

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    3. "Ich denke das wollte Herr Hintze damit sagen. Wenn es Möglichkeiten gibt Leiden zu vermeiden, ist es sinnlos diese Möglichkeiten kathegorisch (sic!) auszuschliessen, weil Leiden doch so erstrebenswert sei."

      Hat er aber nicht. Er hat JEDEM Leiden auch nur die Möglichkeit einer Sinnhaftigkeit abgesprochen.

      Wenn Leiden übrigens schön wäre, dann wäre es ja eben kein Leiden.

      Und der Vergleich mit der Schmerztablette hinkt gewaltig - wer wäre gegen diese - Hintze will nicht Schmerzen linden oder stillen, Hintze will MORDEN UND MORDEN LASSEN.

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    4. "Hintze will nicht Schmerzen linden oder stillen, Hintze will MORDEN UND MORDEN LASSEN"

      Ähm nein, Hintze will niemanden ermorden oder ermorden lassen. Hintze will, dass schwerkranke Menschen, die für sich persönlich entschieden haben ihr eigenes Leben vorzeitig selbst beenden zu wollen um sich selbst dadurch ein langes und qualvolles Siechtum zu ersparen, bei diesem Schritt von einem fachkundigen Arzt begleitet und unterstützt werden können.

      Ein Beispiel wäre die junge Frau aus den USA, mit einen unheilbaren. aggressiven Hirntumor hatte und eine nur noch sehr kurze Lebenserwartung. Um dem Qualtod zu vermeiden hat die junge Frau sich dazu entschlossen ihr Leben vorher selbst zu beenden. Und ein Arzt hat ihr dabei geholfen, dass sie in Würde sterben konnte, wie sie es sich gewünscht hat.

      Das hat mit Mord nichts zu tun.

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