Montag, 17. November 2014

Ein Bischof spricht Klartext

Der Bischof Passau verkündigt das Evangelium
Der Bischof von Passau, Dr. Stefan Oster SDB, scheint ein eigenwilliger Mensch zu sein. Er lebt in einer WG und hat in dieser WG für sich selbst eine Dreizimmerwohnung mit 105 qm. Er legt wohl auch Wert darauf, dass die Leute darum wissen und hat deshalb ein kleines Video über diese Wohnung drehen lassen. In diesem Video kommen sogar das Badezimmer und die Toilette der Wohnung vor. Das gefällt nicht jedem in der Blogozese. Die "Homestory" riecht ihnen wahrscheinlich zu sehr nach "Bergogliöser Scheinarmut". Deswegen machen sie sich über das "Scheißhaus" des Bischofs lustig.

Mir wäre es wurscht, wenn der Bischof in einer Residenz mit langen Fluren, alten Ölgemälden und barocken Möbeln wohnen würde (gern auch mit Putten und Bischofswappen auf der Klobrille). Deswegen ist es mir auch wurscht, wenn er eher das Gegenteil tut. Seine Sache und er wird schon wissen, was er tut. Unterstellen muss ich ihm deswegen erst einmal nichts.

Gar nicht wurscht ist es mir, wie ein Bischof sein Amt ausübt, das sich bekanntlich nicht im "Irgendwo-Irgendwie-Wohnen" erschöpft. Stefan Oster tut dies unter anderem, indem er sein Lehramt sehr ernst nimmt. So hat er gerade via Facebook ein Dokument über die kirchliche Lehre zu Familie und Sexualität veröffentlicht. Das ist bemerkenswert, denn seit der Bischofssynode sprechen deutsche Bischöfe eigentlich nicht mehr über dieses Thema.

Was das Dokument auszeichnet, ist der Blick für das Wesentliche und eine klare Sicht der Situation des katholischen Christentums in unserem Land:
"Wer hat in volkskirchlichen Breiten, in denen der Glaube von Jahr zu Jahr, von Generation zu Generation schwindet, denn noch die reale Erfahrung von Bekehrung und wer hätte konsequent auch noch zusätzlich das Bestreben, kraft einer geduldigen, beständigen, alltäglichen Bekehrung mit der Hilfe Gottes ein neuer Mensch, ein echter Christ zu werden? Einer, der Gott, der Christus kennt, der ihm wirklich nachfolgen, der sein Kreuz tragen will? Einer, der von ihm die Fülle und die Freude erwartet und diese nicht leicht verwechselt mit den Freuden, die nur diese Welt gibt? All das ist Kern einer christlichen Anthropologie und des christlichen Menschenbildes, von dem wir – ohne diesen Kern wahrzunehmen - all zu schnell und damit oft auch allzu weich gespült in unserem gesellschaftlichen Diskurs reden.

Wer hätte denn noch wirklich Ehrfurcht vor der Gegenwart Gottes in einem Gotteshaus? Wer fällt hier wirklich angesichts seiner Gegenwart noch voller ernsthafter Demut auf die Knie, weil er weiß, wer Gott ist und wer er selbst im Verhältnis zu diesem Gott ist? Und wer blendet umgekehrt nicht gerne die Tatsache aus, dass der vermeintlich so liebe Jesus in etwa einem Drittel seiner Worte im Neuen Testament Gerichtsworte spricht oder Gerichtsgleichnisse erzählt? Es sind Worte, in denen er den Menschen zur Entscheidung auffordert für ihn und zwar ganz und entschieden. Wer müht sich denn noch „mit Furcht und Zittern“ (Phil 2,12) um sein Heil, wie es Paulus nahe legt, weil nach der Schrift und aus der Sicht Jesu völlig ohne Zweifel die Möglichkeit besteht, auch verloren zu gehen? Viel mehr aber noch ist Paulus von der Hoffnung getragen, dass er, der Allmächtige, uns aus Liebe zu neuen Menschen machen will und schon damit begonnen hat."
Wann haben wir das letzte Mal von einem Bischof so ungeschminkt die Wahrheit gesagt bekommen? Ohne Floskeln und getragen vom ganzen Ernst des Evangeliums - dem einzigen Ernst, der froh machen kann? Aus dieser Wahrheit folgt dann auch das "Evangelium von der Familie":
"Eine Liebe, die aus Gott kommt, meint dann den anderen Menschen wirklich um seinet- und um Gottes Willen. Sie manipuliert nicht hintergründig und will den Geliebten nicht wie einen Besitz „haben“. Zu dieser Liebe will uns Gott nach dem Zeugnis der Schrift befähigen und die Schrift erklärt auch, dass da der ganze Mensch dazu gehört, mit Leib und Seele und Geist.

Deshalb ist die menschliche Sexualität in diese Bewegung der Heilung und Heiligung mit hineingenommen und bleibt gerade nicht davon unberührt. Und von diesem Anspruch her gibt es von Gott bejahte und konkret vollzogene sexuelle Aktivität in ihrer ganzheitlichen Zielrichtung auch nur ganz oder gar nicht. Das heißt nur und ausschließlich in einer Ehe zwischen einem Mann und einer Frau, mit der Offenheit auf Lebensweitergabe, mit Verbindlichkeit und Treue und der Sorge um das gegenseitige Wohl der Ehepartner – bis zum Lebensende wenigstens eines der Partner."
Bischof weiß, dass es in der Frage der Haltung des christlichen Glaubens zur Sexualität keinen faulen Frieden mit der libertären Gesellschaft geben kann:
"Das sind meines Erachtens einige geistliche Hintergründe und Zusammenhänge dafür, dass die Wellen des gesellschaftlichen Diskurses über die Sexuallehre der Kirche bei abnehmendem Glauben mit zunehmender Frequenz auf uns zurollen werden. Der kirchliche Stachel im buchstäblichen Fleisch liberalisierter Sexualität will endlich beseitigt werden. Und als Christen werden wir solchen Wellen aus meiner Sicht mit Sicherheit nicht dadurch fruchtbar begegnen können, dass wir der Vielzahl der Bedürfnisse in einer glaubensloser werdenden Welt entgegenkommen und ein paar Lockerungen zulassen. Denn es ist vorhersehbar: Man wird dann mehr nicht ruhen, bis endlich alles gleich-gültig ist. Die hier angesprochenen Themen samt ihren medial vorgetragenen Forderungen wären nur ein Anfang, der dem Zeugnis der Schrift und der Überlieferung zwar schon klar widerspricht. Aber wenn die Tür erst einmal im Namen vermeintlicher Barmherzigkeit geöffnet ist, dann wird wohl kaum ein Thema und am Ende womöglich auch nicht einmal manche sexuelle Perversion im selben Namen ausgespart bleiben."
Das Rumbasteln im scheinbar Konkreten unter Hintanstellung der eigentlichen, d.h. christlich gesprochen immer: geistlichen Fragen, ist die Sache des Bischofs nicht:
"Paulus sieht das genau, die Problemlagen bleiben nämlich von der menschlichen Konstitution her betrachtet, weitgehend konstant: Die Menschen, schreibt Paulus, haben Gott zwar irgendwie „erkannt, ihn aber nicht als Gott geehrt und ihm nicht gedankt. Sie verfielen in ihrem Denken der Nichtigkeit und ihr unverständiges Herz wurde verfinstert.“ (Röm 1,21f) Die Folge: „Darum lieferte Gott sie durch die Begierden ihres Herzens der Unreinheit aus, so dass sie ihren eigenen Leib durch ihr eigenes Tun entehrten.“ Der tatsächliche Hintergrund zur Debatte um die sexuelle Liberalisierung in der Kirche ist also aus meiner Sicht zuerst geistlicher Natur, weshalb dann auch die Antworten auf die angesprochenen Fragen ebenfalls zuerst theologisch-geistlich sein müssen und gerade nicht zuerst nur als pragmatisches Eingehen auf geänderte gesellschaftliche Verhältnisse."
Ich für meinen Teil freue mich, dass wir einen Bischof in Deutschland haben, der Klartext reden will und Klartext reden kann. Das ist es, was zählt - nicht seine Wohnung.

Kommentare:

  1. >>Das ist es, was zählt - nicht seine Wohnung.<<

    Trotzdem kenne ich seine Toilette. Was mich eher berührt wäre die Tatsache, was ein Bischof tut nachdem er schreibt. Nehmen wir das Thema Ehrfurcht vor der Gegenwart Gottes. Bin ganz seiner Meinung und praktiziere z.B. die Mundkommunion kniend. Ich nehme mal an, dass dies die beste Möglichkeit ist, um die Ehrfurcht vor dem Herrn Ausdruck zu verleihen. (wenn man im Stand der Gnade ist, versteht sich.) So zumindest wurde es mir von meinem ersten Pfarrer beigebracht. Ist dem Bischof bekannt, was ein normaler Messbesucher auf sich nehmen muss um das durchzuhalten? Allein das Suchen und Anstellen um nicht beim Kommunionhelfer zu landen, der, scheinbar angewidert seine Hände abwischt, wenn man den Herrn empfangen hat? Nehmen wir mal an, Bischof Oster würde in seinem Bistum die Handkommunion verbieten um so zumindest die äußere Ehrfurcht wieder herzustellen. Könnte er, wenn er will. Wird er es tun? Ich will nicht überheblich klingen, aber was der Bischof schreibt, ist mir seid ca. 30 Jahren bekannt. Ich warte seid 30 Jahren auf einen Bischof der handelt und nicht schreibt und mir seine Wohnung zeigt. Verlange ich zuviel? Ich verbinde die Veröffentlichung seiner Wohnungseinrichtung auch nicht mit bergogliöser Scheinarmut, sondern eher mit verfehlter visueller Ästhetik. Wir haben ein Gäste-WC. Das sehen nur unsere Gäste. Punkt!

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  2. Bischof Oster ist kein liturgisch Konservativer - daher wird er sicher nicht die Handkommunion verbieten. Was ich Ihnen sagen kann: ca. 50% der Mitglieder seiner Jugendgruppe hier in Benediktbeuern machen Mundkommunion, viele davon kniend. In unserer Gegend hier ist das ganz allgemein noch recht verbreitet - da gibt es keinen Priester und keinen Kommunionhelfer, der "angewidert" wäre.

    Ich denke, das in der aktuellen Situation bezüglich der drohenden Änderungen in der Lehre von Ehe und Familie, Schreiben Handeln ist.

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    1. >>Bischof Oster ist kein liturgisch Konservativer - daher wird er sicher nicht die Handkommunion verbieten.<<

      Na, denn. Ich kenne einige liturgisch Progressive die den Karren so ziemlich im Alleingang in den Dreck gefahren haben und mittlerweile in ihren Predigten die Hölle leugnen. (was soll auch sonst noch bleiben?) Habe ich von einem liturgisch Konservativen in dieser Form noch nicht gehört oder gelesen. Aber vielleicht klärt mich jemand auf.

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    2. Ich zitiere hier einfach noch mal den Bischof selbst:

      "Es ist nämlich ein Grundgesetz des geistlichen Lebens, dass das spirituelle Niveau einer christlichen Gemeinschaft oder Gemeinde - nicht nur aber auch - vom geistlichen Leiter abhängt. Ich habe den Verdacht (und schließe mich ein): Womöglich haben wir selbst die leidenschaftliche, gläubige Proklamation und Deutung der Gegenwart Gottes nicht allzu intensiv gepflegt - und vielleicht auch gar nicht mehr recht geglaubt? Und womöglich haben wir auch die Liturgie nicht allzu oft derart mit den Gläubigen gefeiert, dass unser Beten darin sehr real und voll liebender Ehrfurcht und Freude auf diese Gegenwart bezogen wäre."

      Klärt das auf?

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    3. Och, nee. Schreibe ich so unverständlich? Was der Bischof sagt, ist alles richtig und gut und weiter so. Wobei ich als sturer vorkonziliarer Betonkopf der Ansicht bin, dass es nicht nur "womöglich" oder "vielleicht" ist, sondern ganz sicher! Das auszusprechen bedeutet (ich habe Erfahrung), mit Feuer und Schwert zu hantieren. Wenn also fest steht, dass es nicht nur womöglich und vielleicht (Bischof Oster) sondern ganz sicher so ist, dann ist was angesagt? Richtig: Handeln. Und zwar praktisch. Ehrfurchtslosigkeit. Was kann einen Bischof daran hindern, die Handkommunion (ein Hauptgrund gegen die Ehrfurcht) zu verbieten, die Mundkommunion zu veranlassen und mit der entsprechenden Katechese (Reue, Beichte, Vorsatz, Umkehr) das in die Tat umzusetzen? Zumal 50% Prozent seiner Jugendgruppe das schon praktizieren. Und das ist gut so! Mache ich schon Zeit meines 48 Jahren und bin da wohl auf der Welle des Bischofs und meiner Jugend entwachsen. Ach ja, ich finde gute Bischöfe die Tacheles reden sehr wichtig und notwendig. Bis jetzt war das, zumindest in unserer Gemeinde, eine sehr singuläre Einstellung.

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    4. Wenn man der Meinung ist, dass die "Gottesvergessenheit" Der Grund für die Ehrfurchtslosigkeit ist, dann hält man Ver- und Gebote im Bereich der Symptome wahrscheinlich nicht für die beste Vorgehensweise.

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    5. Vielleicht zum besseren Verständnis meiner Position: Ich habe immer davor gewarnt, die Liturgie und die Ehrfurcht vor dem Allerheiligsten zu untergraben oder ganz zu eliminieren. Das habe ich als theologischer Laie zu Priestern und Bischöfen gesagt. Es ist halt manchmal frustrierend weder damals noch heute Verständnis zu finden. Ich wünsche mir, dass Bischof Oster Taten folgen lässt. Meinetwegen kann er dann auch sein Badezimmer öffentlich machen.

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  3. Ich fand diesen Text auch extrem gut und ebenfalls besonders die hier hervorgehobenen Zitate - wer spricht heute katholischerseits noch über die Notwendigkeit einer Bekehrung? Und was das Video angeht, so denke ich, dass er einfach versucht, so transparent wie möglich zu sein und sich und seine Botschaft eben nicht zu verstecken. Über einzelne Mittel kann man freilich streiten, aber ich bin absolut beeindruckt von diesem glaubensfrohen und überzeugten Bischof - und das in der deutschen Kirche!

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    1. Es freut mich sehr, wenn jemand sieht, was wir an Bischof Oster haben! Er weiß, wo der Hund begraben liegt und sagt das in aller unverblümten Offenheit - das ist leider ziemlich singulär.

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  4. Ich sehe das Problem nicht darin, was Bischof Oster sagt - sondern was er nicht sagt. Selbstverständlich ist der von Ihnen zitierte Text völlig richtig, klar und glaubensfest. Er könnte - abgesehen von dem im vorletzten Absatz einmal auftauchenden Wort "Überlieferung" - zu 100% von einem Evangelikalen stammen. Das sind ebenfalls Leute, die ihren Glauben klar und überzeugt verkünden. Ich habe mich trotzdem ob ihrer - verteufelten - geistigen und kulturellen Enge von ihnen abgewandt.

    Ich stimme in diesem Punkt Gerd zu. Ich würde gerne von Musterbischof Oster mal etwas hören, was die gesamte Weite des Katholischen wiederspiegelt. Da geht es nicht nur um die Mundkommunion. Aber sie gehört, an ihren Platz gestellt, dazu.

    Ich stamme im übrigen selbst aus dem Bistum Passau und bin seit meiner Konversion meist in Altötting zur Messe gegangen, wenn ich auf Familienbesuch war. Selbst dort ist die Mundkommunion kaum verbreitet. Komisch angeschaut worden bin ich darum nicht, das ist mir aber auch anderswo noch nie passiert.

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  5. Die Behauptung, dass dieser Text zu fast 100% von einem Evangelikalen stammen könnte, negiere ich solange, bis sie mir einen entsprechenden Text zeigen.

    Wo habe ich von einem "Musterbischof" gesprochen? Und wie sagt man etwas, was die ganze Weite des Katholischen widerspiegelt? Indem man affirmativ eine Geistes- und Kulturgeschichte der katholischen Kirche schreibt?

    Bischof Oster äußert sich zu den verschiedensten Themen, im konkreten Fall zur "Ehe- und Sexualmoral der Kirche". Im Gegensatz zu den allermeisten seiner Mitbrüder handelt er es in der ganzen Breite ab: er stellt den Glauben der Kirche dar und gründet ihn auf die Schrift. Was müsste er jetzt noch tun? Dazusagen, dass Sex nur dann erlaubt ist, wenn man auch die alte Messe besucht? Oder dass man nur dann eine Chance hat, die Morallehre der Kirche zu leben?

    Was die Mundkommunion angeht, verweise ich auf den früheren Kommentar und stelle einfach empirisch fest: dort von Stefan Oster junge Menschen in den Glauben einführt, praktizieren überdurchschnittlich viele die Mundkommunion.

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    1. "Die Behauptung, dass dieser Text zu fast 100% von einem Evangelikalen stammen könnte, negiere ich solange, bis sie mir einen entsprechenden Text zeigen."

      Was erwarten Sie jetzt von mir? Dass ich einen evangelikalen Text finde, der mit dem von Oster wörtlich übereinstimmt? Das ist doch absurd. Umgekehrt wird ein Schuh draus: Zeigen Sie mir einen Satz aus dem Text, der nicht von einem Evangelikalen stammen könnte.

      Und Sie verwechseln: Nicht Sie haben von einem Musterbischof gesprochen, sondern ich. Weil ich das Gefühl habe, dass er mir - nicht nur von Ihnen, sondern auch z.B. von kath.net - als solcher verhökert werden soll.

      Und auch das:
      "Und wie sagt man etwas, was die ganze Weite des Katholischen widerspiegelt"

      hat nur umgekehrt Sinn: Wenn man die ganze Weite des Katholischen repräsentiert, findet das in jedem Satz Niederschlag.

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    2. Aber gerne doch - wie wäre es mit "In jeder Hl. Messe feiern wir Wandlung"? (Wobei ich ja zugeben muss, dass der "fette Dominikaner" sich in seiner kategorialen Enge an dem kurz darauf folgenden "in den Gestalten von Brot und Wein" gestört hätte).

      Und vielleicht machen wir es ja so: Sie formulieren irgendeinen Satz des Bischofs so um, dass sich darin die "katholische Weite" niederschlägt?

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    3. Wo ist der Satz? Der ist doch gar nicht im Text? Wenn ich die Seite nach "Wandlung" durchsuche, gibts genau ein Ergebnis: Ihren gerade geschriebenen Kommentar! Das ist ein rechter katholischer Hokuspokus, mit Verlaub...

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    4. Der Satz steht im Originaldokument - mein Beitrag enthält ja nur ein paar Zitate ...

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    5. meine Aussage bezog sich natürlich nur auf die Zitate, weil ich das Original nicht gelesen haben. D.h. Sie stimmen mir zu, dass die Zitate (die ja soo kurz nun auch nicht sind) zu 100% evangelikalenkompatibel sind?

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    6. Wie sollte ich? Mir fehlt dazu einfach das "Evangelikalen-KnowHow". Ich kann auch ggfs. nichts dafür, wenn Evangelikale die Sexualmotal der Kirche teilen. Für mich läuft dieser ganze Vorwurf irgendwie ins Leere ...

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  6. >>Und wie sagt man etwas, was die ganze Weite des Katholischen widerspiegelt?<<

    Bleiben wir mal bei der Mundkommunion. (ist nicht mein Lieblingsthema, aber gerade passend) Nehmen wir mal an, ein Bischof würde dieselbe anordnen und die Praxis der Handkommunion verwerfen. Ich gehe jede Wette ein, dass die darauffolgende Diskussion mehr in die katholische Weite einführt als es jede noch so gut gemeinte Katechese vermag. Die Wette halt ich.

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    1. Grandiose Idee! Um die ganze Weite des Katholischen zu demonstrieren (und diese Weite ist in der Tat viel Weit als man sich protestantischer- oder weltlicherseits vorstellt) soll der Bischof mal auf die Schnelle, völlig ohne Grund Enge zeigen.

      Ein Verbot - und darum geht es - ist nämlich, auch wenn es berechtigt ist - immer enger als das Nicht-Verbot.

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